Senatsverwaltung für Wirtschaft und FashionTec Startups in Berlin bei der MeshCon

Im Rahmen des Projekts Zukunft unterstützt der Senat Berlin Digitalkreative und Startups in Berlin und veröffentlicht regelmässig Neues. Danke für die Unterstützung!

projektzukunftDie erstmals stattfindende Mode- und Technologiewoche MeshCon umfasst eine international besetzte Konferenz, unterschiedliche Workshopformate, Hackathons, Präsentationen von FashionTech-Unternehmen, einen eintägigen Entwicklerworkshop sowie eine interaktive Modenschau mit selbstgemachten Strickteilen und Tech-Kleidung. Im Fokus stehen Software-Anwendungen für Designer und Schnittmacher, Custom Fitting, partizipative Produktionsmodelle und die sich daraus ergebenden neuen Geschäftskonzepte. Gastgeber sind neben der TU Berlin der Wikimedia Deutschland e.V. und Nadelwald co-sewing space. [http://www.berlin.de/projektzukunft/ikt-wirtschaft/internet/artikel/fashion-meets-tech-im-rahmen-der-meshcon]

Fashion und Technologie der Zukunft

Internationale Modemacher und Digital-Kreative treffen sich zur „MeshCon’14“ an der TU Berlin und Wikimedia – 10.– 15. Oktober 2014 [PressemitteilungMeshCon02102014]

Nach Manier des Bauhauses treffen in Berlin internationale Modegestalter/innen, Digital-Kreative und Industrie zur Meshcon ‘14 aufeinander. Auf der Konferenz geht es um eine Bekleidung für das 21. Jahrhundert, die alle Chancen des Digitalen für Fertigung, Gestaltung und Distribution ausschöpft. So wird beispielsweise Tank Thunderbird (US), Studiomanagerin bei Stefano Pilati, vormals Yves Saint Laurent, einen Vortrag zum Digitalen Designstudio beisteuern. 23 Speaker und Teilnehmer aus 12 Ländern werden auf der Veranstaltung erwartet.

“Es muss möglich seine Kleidung zu fairen Bedingungen ortsunabhängig zu produzieren. Das geht nur mit Hochtechnologie. Bei der MeshCon beschäftigen wir uns mit den praktischen Fragen der Umsetzung.” erklärt Melanie Stilz (TU Berlin) die Ziele des Events.

Mario Behling, Startup-Gründer und Initiator der Eventreihe ist optimistisch für die Industrie und Wirtschaft: “Wir entwickeln die Technologien, die lokale Produktion möglich machen. Mit der digitalen Dividende rechnen wir mit einem sprunghaften Wandel der Textilwirtschaft innerhalb von wenigen Jahren. Technologien ermöglichen auch ganz neuartige Textilien mit integrierten Smart Devices in Wearables. Hier erwarten uns interessante Vorträge, wie zum Beispiel von Prof. Dr. Gesche Joost von der Universität der Künste.”

Die besonderen Chancen liegen in der engen Verzahnung von Digitalwirtschaft und Modewirtschaft betont Prof. Dr. Liudger Dienel, der die MeshCon mit seinem Lehrstuhl an der TU Berlin begleitet: “Wir müssen aktiv am digitalen Fortschritt in der individualisierten Produktion arbeiten, um in Deutschland weiterhin vorn dabei zu sein. Wir wünschen uns ein flexibles Kompetenzzentrum in der Mitte Berlins, wo Universitäten, Hochschulen und Startups kontinuierlich zusammen an partizipativer Produktentwicklung und Design Thinking arbeiten.”, formuliert Prof. Dr. Liudger Dienel seine weiteren Erwartungen”

“Digitales und Textiles als Mash-Up. Eine sehr dynamische Szene. Wir freuen uns auf die führenden Köpfe in dem Bereich bei der MeshCon in Berlin.”, ergänzt André Rebentisch, der Kurator der Event-Reihe. Die MeshCon soll mittelfristig eine Schnittstelle zwischen digitalen FashionTec-Startups und der Wirtschaftsförderung bilden. Neben der MeshCon ‘14 sind Treffen der Textilwirtschaft über das ganze Jahr fest geplant.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen

Zeit:    10./11 Oktober 2014

Ort:    Technische Universität Berlin, Marchstraße 23, 10587 Berlin

Zeit:    13./14 Oktober 2014

Ort:    Wikimedia e.V. Deutschland Tempelhofer Ufer 23/24, 10963 Berlin, sowie weitere Veranstaltungsorte in Berlin (www.meshcon.net)

Auf der Konferenz werden ebenfalls Pläne für ein Kompetenzzentrum zum Thema diskutiert. Dort sollen junge Unternehmen mit internationalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Platz und Ressourcen finden, um die Zukunft der globalen Textilindustrie zu gestalten.

Partner und Förderer der Veranstaltungsreihe sind die TU Berlin, der Wikimedia e.V., Deutschland, der FFII e.V., die BBW Hochschule Berlin, Nemona Netzwerk Mode und Nähen, der Nadelwald Co-Sewing Space, die Mozilla-Community, die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Think Big, ein Jugendprogramm der Fundación Telefónica und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gemeinsam mit o2, Fairnopoly und Voice Republic.

Veranstaltungsprogramm und Anmeldung: www.meshcon.net
Akkreditierung: http://tinyurl.com/mcpress

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern: Prof. Dr. Hans-Liudger Dienel, Technische Universität Berlin, Fakultät I Geisteswissenschaften, Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre, Tel.: +49 30 314-21406, E-Mail: [email protected], www.technik.tu-berlin.de

MeshCon-Ansprechpartner sind:

Mario Behling, (B.A.,M.A.) Tel.: +49 176  243 87 682, E-Mail: [email protected]

André Rebentisch (Dipl.Kfm, M.A.) Tel.: +49 30 4172259,7 E-Mail: [email protected]

Das Pressepaket zur Meshcon :

http://meshcon.net/MeshCon14-PressPackage.zip

Service für Journalistinnen und Journalisten:

Aufnahme in den Medienverteiler: http://meshcon.net/#contact

Presse-Updates: http://meshcon.net/#news

Agenda: http://meshcon.net/#agenda

Twitter: http://twitter.com/meshcon

Facebook: https://www.facebook.com/fashiontecorg

Meetup: http://www.meetup.com/FashionTec-Meetup-Berlin

Kleider „on Demand“ für die Mode der Zukunft

Internationale Modemacher und Digital-Kreative treffen sich zur „MeshCon’14“ an der TU Berlin – 10. – 15. Oktober 2014 [PressemitteilungMeshConTUBerlin_01102014]

Mitte Oktober treffen sich in Berlin internationale Modegestalterinnen und Modegestalter, Digital-Kreative und Industrievertreterinnen und -vertreter zur Konferenz „Meshcon ‘14“. Sie wollen Chancen ausloten, die digitale Technologien für Fertigung, Gestaltung und Distribution der Bekleidung des 21. Jahrhunderts bieten.

„Eine enge Verzahnung von Digitalwirtschaft und Modewirtschaft bietet der Branche besondere, breit gefächerte und noch lange nicht ausgeschöpfte Chancen“, erklärt Prof. Dr. Hans-Liudger Dienel, vom Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre der TU Berlin. Sein Fachgebiet begleitet die MeshCon-Konferenz wissenschaftlich. „Wir müssen aktiv am digitalen Fortschritt in der individualisierten Produktion arbeiten, um in Deutschland weiterhin vorn dabei zu sein. Dazu brauchen wir interdisziplinäre Forschungsprojekte, an denen IT-Entwickler, Modemacher und auch aktive Kundeninnen und Kunden beteiligt sind.”

In der digitalen Textilindustrie entwickelt sich derzeit eine sehr dynamische Szene. Ein wichtiges Ziel ist es, Kleidung zu fairen Bedingungen ortsunabhängig zu produzieren. So beschäftigt sich die MeshCon unter anderem mit Technologien, die es ermöglichen, Smart Devices in neuartige Textilien zu integrieren. Damit wird sich unter anderem ein Vortrag von Prof. Dr. Gesche Joost von der Universität der Künste Berlin und den Telekom Innovation Laboratories befassen. Tank Thunderbird, Studiomanagerin bei Modedesigner Stefano Pilati, dem ehemaligen Yves Saint Laurent-Chefdesigner, wird einen Vortrag zum Digitalen Designstudio beisteuern. Außerdem werden die führenden Köpfe aus dem Bereich erwartet. Die Veranstaltungsreihe „MeshCon“ soll mittelfristig eine Schnittstelle zwischen digitalen FashionTec-Start-Ups und der Wirtschaftsförderung bilden.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen

Zeit:    10. bis 15. Oktober 2014

Ort:    Technische Universität Berlin, Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre, Marchstraße 23, 10587 Berlin sowie weitere Veranstaltungsorte in Berlin (www.meshcon.net)

Auf der Konferenz werden ebenfalls Pläne für ein Kompetenzzentrum zum Thema diskutiert. Dort sollen junge Unternehmen mit internationalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Platz und Ressourcen finden, um die Zukunft der globalen Textilindustrie zu gestalten.

Außer der TU Berlin sind Partner und Förderer der Veranstaltungsreihe der Wikimedia e.V., Deutschland, der FFII e.V., die BBW Hochschule Berlin, das Netzwerk Mode und Textil e.V., der Nadelwald Co-Sewing Space, die Mozilla-Community, die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung und Think Big, ein Jugendprogramm der Fundación Telefónica und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gemeinsam mit o2.

Veranstaltungsprogramm und Anmeldung: www.meshcon.net
Akkreditierung: http://tinyurl.com/mcpress

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MeshCon Fashion und Technologie für die lokale Produktion in Deutschland

Internationale Modemacher und Digital-Kreative treffen sich zur „MeshCon’14“ vom 10.– 15. Oktober 2014 in Berlin [PressemitteilungMeshCon27092014]

Die MeshCon Fashion and Technology Week findet im Oktober zum ersten Mal in Berlin statt. Sie bringt IT-Gründer, Software-Entwickler, Schneider, Strickenthusiasten, Textil-Maker und Vertreter der Textil- und Modeindustrie zusammen. Ziel der MeshCon ist es gemeinsam an Lösungen zur Zukunft einer fairen und umweltfreundlichen Textilproduktion auf Basis von Software-Applikaktionen, automatisierten Textil-Maschinen, 3D-Druckern und mathematischen Algorithmen zu arbeiten. Die Umsetzung vieler Ideen ist bereits so einfach sein, dass jeder damit umgehen kann.

“Die Digitalisierung des Modedesigns und der Textilherstellung eröffnet neue Chancen für die lokale Produktion von Kleidung in Deutschland.” sagt Mario Behling, Veranstalter der MeshCon. Durch Design, Schnittgestaltung und automatischer Größenanpassung per Body-App wird maßgeschneiderte Kleidung unverhofft für jedermann erschwinglich. Dies ist keine ferne Zukunft. Die Entwicklung hat bereits begonnen und wird den Bekleidungsmarkt umkrempeln, wie dies vor einigen Jahren noch unvorstellbar war.

Themen der Eventreihe sind unter anderem, digitale Strickmaschinen als faire und umweltschonende Konkurrenz zu Billiganbietern wie Primark und Kik, professionelle Open-Source-Schnittmustersoftware für Startups und Heimanwender, Wearables in der Kleidung und Erfahrungsberichte von der Studiomanagerin von Stardesigner Stefano Pilati auf ihrem Weg zum digitalen Design-Studio.

Interesse kommt auch von Herstellern von Bekleidungsmaschinen, wie z.B. der japanischen Brother-Corporation, die Manager und Ingenieure zur MeshCon nach Berlin schickt. Brother hatte dabei Ende der Neunziger Jahre viele Produktionskapazitäten und Bereiche eingestampft. Jetzt ist der Hersteller, der momentan vor allem als Druckerhersteller bekannt ist, auf der MeshCon, um zu erfahren wie die digitale Aufwertung ihrer Maschinen durch den Einbau von Open Source-Minicomputern mit Arduino-Chips vonstatten geht.

“Die Maschinen aus den 80iger und 90iger Jahren erfahren ein Upgrade. Das ist so, als ob man einen alten Windows-Rechner zu einem modernen Android-Smartphone aufmöbelt”, sagt André Rebentisch, einer der Veranstalter. “Der nächste Schritt ist jetzt unsere Erfahrungen bei der Produktion neuer Maschinen umzusetzen und in den Verkauf zu gehen.”

Interessant wird, inwieweit sich traditionelle Maschinenhersteller, wie es sie auch in Deutschland mit der Firma Stoll gibt dem Trend anpassen oder wo neue Startups das Rennen machen und Maschinen für die digitale Makerszene und junge Labels aus Berlin und der Welt bereit stellen.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen. Formular zur Akkreditierung: http://tinyurl.com/mcpress

Orte:

10./11. Okt. 2014 – Technische Universität Berlin, Marchstr. 23, 10587 Berlin

13./14. Okt. 2014 – Wikimedia e.V. Berlin, Tempelhofer Ufer 23, 10963 Berlin sowie Textil-Spaces in Berlin

Programm und Registrierung: www.meshcon.net

FOSSBRIDGE Presentation at the 24c3 – Video and Slideshow

The presentation on FOSSBRIDGE EU-Vietnam went well. There was a lot of interest and questions from the audience. It is great to receive such a positive feedback.

The video with the talk is available here: http://events.ccc.de/congress/2007/Conference_Recordings

I also uploaded the Video with the presentation at Google Video: http://video.google.de/videoplay?docid=-7839890482423926602#58m59s

The slides are here.

FOSS Bridge Presentation at the 24c3 (pdf, 126 KB)

Promising joint collaboration plans after first face-to-face meetings in Hanoi

The first face-to-face meetings of FOSS companies from Europe and Vietnam have passed over a month ago. We have received some very promising proposals of joint collaboration projects and another article on heise.de.

“Open Source schlägt Brücke zwischen Europa und Vietnam – Bei einem ersten Kontaktanbahnungstreffen der staatlich geförderten Initiative “FOSSBRIDGE” haben vietnamesische und europäische Geschäftspartner in Hanoi insgesamt 42 Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen. Dies meldet die Plattform, die eine Brücke der Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen im Bereich “Freie und Open-Source-Software” (FOSS) schlagen will. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen aus dem IT-Sektor nutzten demnach die Chance, sich gegenseitig nach dreimonatiger Online-Zusammenarbeit bei einem einwöchigen Arbeitstreffen Mitte November persönlich zu beschnuppern. Unter den Teilnehmern waren Firmen aus Vietnam, Belgien, Deutschland, Frankreich, Schweden und Spanien…” (26.11.2007 18:47, Stefan Krempl, heise.de)

We are looking forward to supporting companies in their projects. .. and I personally hope everyone will keep up the energy and commitment even though of the “catching-a-cold-period” and upcoming Christmas.

Interview with FOSSBRIDGE project manager Balthas Seibold in Telemedicus

An interview with Balthas was published in Telemedicus a few days ago, where he also explains the idea behind the FOSS Bridge project. In the talk he especially stresses the importance of joint collaboration rather than passive development aid.

Balthas Seibold

Konkret geht es darum, kleine und mittlere Unternehmen in den Ländern aufzubauen. Zum Beispiel machen wir in Vietnam gerade ein Projekt, in dem wir Unternehmen Geschäftsmodelle von freier Software vorstellen, um dort die IT-Industrie zu fördern. Durch technologische Entwicklung können so ganz neue Märkte geschaffen werden. Sehr oft hilft da die „Lokalisierung“, also die Übersetzung von Software in die entsprechende Landessprache. In Entwicklungsländern wird Software in lokalen Sprachen von den Unternehmen oft zunächst nicht als rentabel angesehen. Aber nachdem Free- und Open Source-Software, wie zum Beispiel Open Office, dazu übergegangen ist, etwa die Software in Kisuaheli zu übersetzen, sind dann auch andere kommerzielle Anbieter aufgewacht und haben nachgezogen, um in dem Markt keine Anteile zu verlieren – auch wenn er noch nicht als „Geldmarkt“ vorhanden ist. (Adrian Schneider, Internetökonomie und Ethik: Freie Inhalte und Entwicklungshilfe, 11.12.2007, Telemedicus)